Tiergeschichten - Überblick

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HPKatzendiabetes


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Ärger mit dem Aquarium
 
 
Ich kann gleich von drei Ereignissen erzählen. Alfred ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Aquarianer, deshalb haben wir auch immer ein Aquarium gehabt, dazu kamen später Christines kleine Aquarien. Alfreds Spezialität war früher die Zucht von Segelflossern, später haben wir dann viele andere Sorten gehabt. Im Moment haben wir viele Kaisersalmler, die sich prächtig vermehren.
 
 
Segelflosser (Scalare)
 
 
Auch in unserer  Klasse stehen zwei Aquarien, im Moment überwiegend mit Guppys besetzt, die können am meisten ab.
 
Die erste Panne ereignete sich, als wir alle vier im Urlaub waren und eine ältere Nachbarin nach der Wohnung sah. Die Fische wurden mit dem Automaten gefüttert, da brauchte sie gar nicht nach zu gucken. Sie hatte auch keine Ahnung davon. Während dieser Urlaubszeit war irgendwo in der Wohnung ein Kurzschluss, d. h. eine oder mehrere (?) Sicherung(en) sprang(en) raus. Daran hingen meine Tiefkühltruhe und das Aquarium.
 
Als wir nach Hause kamen, erwartete uns eine Katastrophe. Alles aus der Tiefkühltruhe musste weggeworfen werden. Sie war gerade bis zum Rand voll. Und von unseren vielen Fischen im Aquarium hatten nur die zähen Guppys überlebt. Das war uns eine Lehre, in Zukunft sah immer jemand nach unseren Elektroanschlüssen.
 
Auch die zweite Geschichte ereignete sich, als wir im Urlaub waren. Nur Christine war nicht mit. Sie besuchte damals das Gymnasium in Norden, wohnte bei ihrer Freundin auf Norderney, als wir weg waren,  und betreute zuverlässig unser Aquarium. Norderney hat nämlich  andere Ferien als Niedersachsen.
 
Vielleicht kann man sich ihren Schreck vorstellen, als sie eines Nachmittags ins Wohnzimmer kam und das halbe Aquarium ( damals 200 l) leer vorfand. Durch einen technischen Defekt konnte Wasser durch einen Belüftungsschlauch zurücklaufen, und so hatten sich im Laufe eines Tages 100 l Wasser in unserem Wohnzimmer im Teppichboden und unter den Möbeln ausgebreitet.
 
Es muss eine irre Arbeit für sie und unsere Bekannten gewesen sein, das alles wieder trocken zu kriegen. Unter dem Aquarium lagen auf einer Ablage viele Zeitschriften , die hatten sich so vollgesogen, dass das ganze Regal durchgebogen war. Wir durften es daraufhin nie wieder mehr belasten.
 
 
Als wir aus dem Urlaub zurückkamen, waren alle Teppichfliesen hochgenommen, und das ganze Wohnzimmer war mit Zeitungen ausgelegt. Ein größerer Schaden war aber nicht entstanden. Alfred baute danach ein Rückschlagventil ein, damit so etwas nicht noch einmal passieren konnte. Durch Schaden wird man klug.
Die dritte Panne ereignete sich aus ungeklärter Ursache. Es war genau an Christines Geburtstag, ich meine, es wäre ihr 21. Geburtstag gewesen. Wenigstens hatte sie Semesterferien und war bei uns auf der Insel.
 
Wir saßen abends gemütlich beisammen und feierten, als plötzlich jemand von uns auf ein merkwürdiges, tropfendes Geräusch aufmerksam wurde. Wir dachten zunächst an nichts Besonderes, vielleicht dass der Filter ein bisschen leckt oder so etwas Ähnliches. Pustekuchen!!!!!!!!! Die Bodenplatte des Aquariums hatte einen Sprung!!!!! Woher, ein Rätsel!!!!! Das Aquarium leckte langsam aber sicher leer.
 
Die Geburtstagsfeier war gelaufen. Noch am gleichen Abend mussten wir das ganze Aquarium leeren und die Fische auf kleinere Aquarien, die wir glücklicherweise hatten, umfüllen. Bis weit nach Mitternacht hatten wir zu tun.
 
Danach haben wir uns ein neues großes Eckaquarium   gekauft. Mit dem hatten wir bis jetzt (unberufen) noch keinen Ärger.
 
 
Kaisersalmler