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Glossar
Diabetes mellitus
 
Hier werden Ausdrücke erklärt, die dir auf den Seiten der Homepage oder im Forum in Zusammenhang mit Diabetes begegnen.
 
AB
Antibiotikum
 
adipös
stark übergewichtig, häufige Ursache für die Entstehung eines Diabetes Mellitus
 
 
Adipositas
siehe adipös
 
 
BARF
Abkürzung für Biologisch Artgerechtes Rohes Futter
 
 
Bauchspeicheldrüse (BSD)
Der medizinische Fachbegriff für die Bauchspeicheldrüse lautet Pankreas.  Dort sind über eine Million Zellhaufen eingelagert: die Langerhansschen Inseln. In ihnen werden Hormone gebildet, vor allem Insulin und Glukagon. Bei Pankreaserkrankungen kann nicht nur die Produktion des Bauchspeichels, sondern auch des Insulins gestört sein – und so letztlich ein Diabetes ausgelöst werden.
 
 
Betazellen
Als Betazellen werden die insulinproduzierenden Zellen in den Langerhans-Inseln des Pankreas bezeichnet.
 
 
Blutzucker (BZ)
Jeder Mensch, aber auch jede Katze, hat Zucker im Blut, und zwar Traubenzucker oder – so der Fachausdruck – Glukose. Sie ist die Hauptenergiequelle für den Körper.
 
 
Caninsulin
Ein 40er-Insulin vom Schwein, verordnet für Hunde und Katzen vom TA. Es ist ein Lente-Insulin, d.h. es wirkt verzögert. Herstellerfirma: Intervet
 
 
CNI
Abkürzung für Chronische Nieren-Insuffizienz
 
 
Cortison
Cortison  ist eines der ca. 50 Hormone, die als Corticoide in der Nebenniere gebildet werden. Es hat eine ganze Reihe verschiedener Wirkungen. Da es auch den Blutzucker erhöht, sollte es bei diabetischen Katzen, wenn überhaupt, nur mit äußerster Vorsicht angewandt werden. Eine übermäßige Behandlung mit Cortison kann den Diabetes bei einer Katze auslösen.
 
 
Cushing
(auch Hyperadrenokortizismus,  Hypercortisolismus)
Beim Cushing-Syndrom handelt es sich um körperliche Veränderungen, die durch einen hohen Kortisolspiegel verursacht werden. Es ist oft mit Insulinresistenz verbunden.
 
 
Diabetes Mellitus (DM)
Der Diabetes, auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine Stoffwechselerkrankung. Beim Typ 1 Diabetes wird zu wenig oder im Laufe der Zeit kein Insulin mehr produziert. Beim Typ 2 Diabetes wird das Insulin durch Veränderungen an den Zellen nicht mehr richtig wirksam. Die wichtigsten Symptome der Zuckerkrankheit sind: sehr starkes Durstgefühl, eine deutlich vermehrte Urinausscheidung, Gewichtsverlust und Schwäche.
 
 
DKA
Abkürzung für Diabetische Ketoazidose (siehe Stichwort Ketoazidose)
 
 
Einstellung
Damit bezeichnet man  die Qualität der Stoffwechselführung . Eine Katze  ist „gut” oder „schlecht” eingestellt, je nachdem wie gut der Stoffwechsel unter Kontrolle ist oder wie häufig die Blutzuckerwerte im angestrebten Zielbereich liegen. Bei Katzen strebt man unter dem gängigen Caninsulin Werte zwischen 300 und 100 mg/dl an.
 
 
EPI
Abkürzung für Exokrine Pankreas Insuffizienz
 
 
FDMB
Feline Diabetes Message Board, englischsprachiges Forum, das sich mit Katzendiabetes befasst, sehr zu empfehlen!
 
 
Fettleber
oder Hepatische Lipidose. Diese Erkrankung können Katzen bekommen, die aus mancherlei Gründen die Nahrungsaufnahme verweigern. Besonders gefährdet sind übergewichtige Katzen. Die Krankheit kann tödlich ausgehen.
 
 
Fructosaminwert
Blutzuckerlangzeitwert der letzten 10-14 Tage, der zuverlässig Auskunft darüber gibt, ob das Tier wirklich an Diabetes erkrankt ist. Der Wert ist stressunabhängig und sollte bei der Erstdiagnose unbedingt gemessen werden.
 
 
Futterwert
Blutzuckerwert 1-2 Stunden nach der Fütterung, kann in Bezug auf den PRE-Wert höher ausfallen (auch postprandialer Wert genannt)
 
 
GA
Stammt aus dem Englischen und ist eine Abkürzung für Guardian Angel (Schutzengel) Man kann es hinter den Namen einer verstorbenen Katze setzen.
 
 
 
Glipizide
Orales Medikament bei Diabetes Mellitus, gehört zu den sulfonylharnstoffhaltigen Medikamenten. Bei Katzen zeigt die Behandlung damit wenig Erfolg.
 
 
Glukagon
Ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, Gegenspieler des Insulins. Es gibt der Leber den Auftrag, Glykogen auszuschütten, um den Blutzuckerspiegel zu erhöhen.
 
Glukose
oder Traubenzucker. Bei der Blutzuckerbestimmung wird der Glukosegehalt des Blutes gemessen.
 
 
Glukometer
Gerät zum Blutzuckermessen
 
 
Glukosetoxizität
Chronisch erhöhte Glukosekonzentrationen verursachen  eine Abnahme der Empfindlichkeit der Beta-Zellen, d.h. diese sind nicht mehr in der Lage, mit einer adäquaten Insulinsekretion zu reagieren (Glukosetoxizität). Damit das Insulin wirken kann, muss die Glukosetoxizität durchbrochen werden.
 
 
Glykogen
Glykogen ist die Speicherform des Traubenzuckers (Glukose). Mit der Nahrung aufgenommener Traubenzucker, den der Körper gerade nicht benötigt, wird mit Hilfe des Insulins in Leber und Muskeln eingeschleust und dort zu langen, verzweigten Ketten aufgebaut – dem Glykogen. Bei einem starken Blutzuckerabfall kann Glukose aus dem Speicher der Leber, nicht aber aus der Muskulatur, einer Unterzuckerung entgegenwirken.
 
 
hepatische Lipidose
Fettleber, gefürchtete Komplikation bei Katzen durch zu lange Nahrungsverweigerung, besonders gefährdet sind übergewichtige Katzen. Katzen nie lange hungern lassen!!
 
 
Hills m/d
Diätfutter mit einem hohen Anteil an Protein, erhältlich als Nass- und rockenfutter
 
 
Hometesting (Heimmonitoring)
Darunter versteht man das häusliche Messen des Blutzuckers beim diabetischen Tier. Mit Hilfe eines Glukometers, das für menschliche Diabetiker gedacht ist, kann zuverlässig der Blutzuckerwert bestimmt werden. Das Blut wird der Katze in der Regel aus dem Ohr entnommen. Dieser Vorgang ist nicht schmerzhaft. Hometesting erleichtert die Einstellung des Diabetes und schützt vor Unterzuckerungen.
 
Honeymoon
Manche Katzen durchlaufen eine Periode, in der sie kein Insulin mehr benötigen. Diese behandlungsfreie Zeit nennt man „Honeymoon”. Der Diabetes ist jedoch latent vorhanden und muss überwacht werden. Siehe auch Remission.
 
 
 
Hyperglykämie
Von einer Hyperglykämie (Überzuckerung des Blutes) spricht man, wenn der Blutzucker den Toleranzbereich (bei einer Katze zwischen 40 und 100)  überschreitet. Die Ursache ist in der Regel ein Insulinmangel und/oder eine Insulinresistenz. Bei schlecht eingestelltem Diabetes führt eine wiederholte, dauerhafte Hyperglykämie durch Zuckerablagerung  zu Schäden an Blutgefäßen, Nerven und weiteren Organen.
 
 
Hyperosmolares Koma
Stoffwechselentgleisung beim Diabetes Mellitus, sehr hohe Blutzuckerwerte, jedoch keine Ketone . Sehr starker Flüssigkeitsverlust und Austrocknung des Körpers. Kann lebensbedrohlich werden, TA aufsuchen!
 
 
 
Hypoglykämie
kurz auch Hypo, ist eine gefährliche Unterzuckerung des Körpers, die unbehandelt tödlich enden kann. Die Symptome sind vielfältig. Lies sie auf der HP nach!
 
 
Hyperthyreose
Schilddrüsenüberfunktion, ähnliche Symptome wie beim Diabetes Mellitus
 
 
IE
I.E. oder IE ist im medizinischen Bereich die Abkürzung für „Internationale Einheit“.  Damit wird Insulin gemessen. Es gibt auch die englische Form u für units.
 
 
Inject ease
Einstechautomat für Insulinspritzen, geeignet für Menschen, die Angst haben, zu spritzen. Mehr dazu auf der Seite "Insulin und Spritzen"
 
 
Injektion
Der Begriff Injektion bedeutet im medizinischen Bereich das relativ schnelle Einbringen von flüssigen oder aufgelösten Arzneimitteln in den Körper mit Hilfe einer Spritze.
 
 
Insulin
ist ein körpereigenes Hormon, das in bestimmten Zellen (Langerhansschen Inseln) der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es dient gewissermaßen als Schlüssel, damit die Energie in die Zellen gelangen kann. Zudem unterstützt das Insulin dort die Verstoffwechselung der Glukose. Fehlt das Insulin, steigt der Blutzuckergehalt an. Für die "Maschine" Körper wird ständig Energie und damit Insulin benötigt. Da bei Diabetikern die Insulinproduktion teilweise oder ganz ausfällt, bzw. das Insulin nicht richtig wirkt, muss es durch Medikamente ersetzt werden. Diese würden im Magen allerdings zerstört werden, deswegen erfolgt eine direkte Verabreichung ins Unterhautfettgewebe.
 
 
Insulinantagonisten
Insulingegenspieler, diese Hormone hemmen die Wirkung des Insulins, um eine lebensbedrohliche Hypoglykämie zu verhindern (z.b. Glucagon und Adrenalin)
 
 
Insulinresistenz
Von einer Insulinresistenz spricht man, wenn der Organismus vermindert oder gar nicht auf Insulin reagiert.
 
 
intramuskulär
bedeutet „in den Muskel”. Manche Spritzen werden z. B.  in den Muskel gesetzt.
 
 
Jubin
Glukose-Gel zur Versorgung bei einer Unterzuckerung, in Apotheken in kleinen Tuben erhältlich.
 
 
Ketoazidose
Ketoazidose ist eine unter Umständen lebensgefährliche Stoffwechselentgleisung, die durch absoluten Insulinmangel ausgelöst wird. Dabei entstehen saure Stoffwechselprodukte, sogenannte Ketonkörper. Diese reichern sich im Blut an und führen zu einer Übersäuerung = Azidose. Anzeichen einer Ketoazidose können Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie ein typischer Geruch der Atemluft sein, ähnlich wie Nagellack oder faule Äpfel. Unerkannt und unbehandelt kann sich daraus ein ketoazidotisches Koma entwickeln. Sofort TA aufsuchen!
 
 
Ketone
Unter dem Begriff Ketone oder Ketonkörper werden verschiedene Substanzen zusammengefasst, die beim Abbau von Fettsäuren entstehen. Sie sind Zwischenprodukte des Fettstoffwechsels, deren Konzentration im Blut und Urin normalerweise sehr gering ist. Bei Insulinmangel kann dagegen der ungebremste Fettabbau zu einer schweren Stoffwechselentgleisung, der Ketoazidose (siehe dort), führen. Bei Verdacht auf eine Stoffwechselentgleisung sollte immer ein Schnelltest für den Nachweis von Ketonen mit Ketostix im Urin durchgeführt werden. Ketone müssen behandelt werden, TA aufsuchen!
 
 
Ketostix
Teststreifen der Firma Bayer zum Nachweis von Ketonen im Urin
 
 
Kortikosteroide
eine Gruppe von ca. 50 in der Nebennierenrinde gebildeten Steroidhormonen sowie chemisch vergleichbare synthetische Stoffe, siehe auch Cortison
 
 
Langerhans-Inseln
nach dem dt. Pathologen Paul Langerhans (1847-1888) benannte inselartige Zellhaufen in der Bauchspeicheldrüse. Endokrine Drüsen, die das Insulin produzieren, das den Zuckerhaushalt des Körpers steuert.
 
 
Lantus
langwirkendes Insulinanalogon (Kunstinsulin), wird auch bei Katzen eingesetzt
 
 
Lanzette
Unter einer Lanzette  versteht man ein zweischneidiges spitzes Messerchen, das in einer Stechhilfe steckt. Damit wird bei der Katze ins Ohr  gestochen, um einen kleinen Blutstropfen zu gewinnen.
 
 
latent
Latent kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie verborgen, versteckt. Von einer latenten Krankheit wird gesprochen, wenn  keine Symptome sichtbar sind.
 
 
Levemir
langwirkendes Insulinanalogon (Kunstinsulin),
wird auch bei Katzen eingesetzt
 
 
Lipotoxizität
Darunter versteht man stark erhöhte Fettwerte, die die Einstellung eines Diabetes erschweren können.
 
Methylcobalamin
Eine bestimmte Form des B12-Vitamins, nicht zu verwechseln mit Cyanocobalamin. Es wird bei der Behandlung der diabetischen Neuropathie (Schwäche der Hinterbeine) verabreicht. Lies weiter bei Xobaline.
 
 
 
mg/dl
Die Maßeinheit Milligramm pro Deziliter, abgekürzt mg/dl, wird für die Blut- und Urinspiegel verschiedener Stoffe verwendet.
 
mmol/l
Die international gültige Maßeinheit für Konzentrationen ist Millimol pro Liter, abgekürzt mmol/l.
 
mmol x 18 = mg/dl
mg/dl : 18 = mmol/l
Beispiel: Ein Blutzuckerwert von 5,2 mmol/l entspricht 94 mg/dl.
 
 
Nadir
Der niedrigste Punkt einer Blutzuckerkurve, oft auch als Peak-Wert bezeichnet.
 
 
Neuropathie
oder Diabetische Neuropathie, Folgeerkrankung eines schlecht eingestellten Diabetes bei der Katze. Sie schlurft auf dem unteren Teil der Hinterbeine (plantigrader Gang) und kann nicht mehr gut springen.
 
 
Nierenschwelle
Der Urin ist bei der stoffwechselgesunden Katze normalerweise zuckerfrei. Erst ab einem „Schwellenwert“ – bei einer Blutzuckerhöhe von etwa 280 - 300 mg/dl (= Nierenschwelle) – scheidet die Niere den im Übermaß schädlichen Zucker aus.
 
 
Pankreatitis
Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Es gibt die chronische Form und die akute Entzündung.
 
 
plantigrader Gang
bärentatziger Gang, die Katze setzt  nicht nur mit den Hinterpfoten auf, sondern mit dem ganzen Bein bis zum Fersengelenk, so als wäre sie in der Hocke, Anzeichen für diabetische Neuropathie
 
 
postprandiale Werte
Werte nach dem Essen (wir nennen sie auch Futterwerte)
 
 
PRE
Blutzuckerwert, der vor dem Füttern und der Insulingabe gemessen wird. +2 oder +4 sind die Werte, die 2 oder 4 Stunden nach dem PRE gemessen wurden.
 
 
Protein
Allgemeine Bezeichnung für Eiweiß
 
 
PZI
Protamin Zink Insulin. PZI ist ein Insulin mit langer Wirkungsdauer. Von vielen wird es als eine ausgezeichnete Wahl für diabetische Katzen angesehen
 
 
RC Diabetic
Royal Canin Trockenfutter bei Katzendiabetes, hoher Proteingehalt (46 %)
 
 
Remission oder Remissionsphase
Siehe dazu auch "Honeymoon", der Diabetes zieht sich zurück, die Zuckerwerte normalisieren sich. Eine Remission tritt bei Katzen gar nicht mal so selten auf. Der Diabetes bleibt jedoch latent vorhanden und sollte regelmäßig durch Messungen kontrolliert werden. Die Remission sollte vor allem durch gutes Futter unterstützt werden. Trockenfutter vermeiden!
 
 
Rinderinsulin
Ursprünglich wurde das Insulin für die Diabetesbehandlung aus den Bauchspeicheldrüsen von Rindern gewonnen. Später kam zunehmend Insulin aus den Bauchspeicheldrüsen von Schweinen zur Anwendung, bis auch dieses verdrängt wurde durch Humaninsulin, das mit dem menschlichen Insulin identisch ist.
 
Rinderinsulin ist jedoch  dem Katzeninsulin am ähnlichsten. Es ist in Deutschland nur noch über den Import aus England erhältlich, z.B. Hypurin Lente, Hypurin PZI, Hypurin Isophane,  Insuvet Lente oder Insuvet PZI. Es kann über jede Apotheke mit Rezept des TA bezogen werden.
 
 
Stechhilfe
Damit kann über einen Auslöser annähernd schmerzfrei eine Lanzette in die Haut gestochen werden. Bei manchen Modellen können je nach Hautdicke verschiedene Einstichtiefen gewählt werden. Bei Katzen wird ins Ohr gestochen, siehe dazu die Seite über Hometesting.
 
 
Somogyi-Effekt
Vom ungarisch-amerikanischen Biochemiker Somogyi beschriebener Blutzuckeranstieg nach einer Unterzuckerung. Durch eine zu hohe Insulindosis fällt zunächst der Blutzucker (Hypoglykämie), zu tief oder zu schnell. Daraufhin schüttet der Körper als Gegenreaktion vermehrt das Stresshormon Adrenalin sowie Glukagon aus, wodurch wiederum Zuckerreserven aus der Leber freigesetzt werden und den Blutzucker ansteigen lassen. Die Behandlung erfolgt durch weniger Insulin.
 
 
Stresshyperglykämie
Katzen neigen beim TA  durch Angst und Stress zu sehr hohen Blutzuckerwerten, die die Diagnose Diabetes verfälschen können. Diesen Vorgang nennt man Stresshyperglykämie. Lies dazu auch: Fructosaminwert
 
 
subkutan
Man spricht von subkutaner Injektion, wenn eine Spritze in das Unterhautfettgewebe gegeben wird. Insulin wird subkutan gespritzt.
 
 
TA oder TÄ
Abkkürzung für Tierarzt oder Tierärztin
 
 
T 4-Wert
Schilddrüsenwert, sollte bei diabetischen Katzen vorsichtshalber mitbestimmt werden,  da die Symptome der Schilddrüsenüberfunktion denen des Diabetes ähnlich sind.
 
 
Tagesprofil
Mit einem Tagesprofil werden die im Tagesverlauf schwankenden Spiegel des Blutzuckers erfasst. Der Blutzucker wird vor der Insulingabe   und danach alle zwei Stunden oder häufiger bestimmt. Nach dem niedrigsten Wert des Tagesprofils (Nadir) entscheidet man über eine Änderung der Insulindosis.
 
 
Teststreifen
Mit Teststreifen lassen sich bestimmte Substanzen im Blut oder Urin ohne großen Laboraufwand nachweisen. Besondere Bedeutung haben sie für die Diabetesbehandlung. Es gibt Teststreifen zur Bestimmung des Blutzuckers sowie von Ketonkörpern (und mehr) im Urin.
 
 
Traubenzucker
Wegen der schnellen Aufnahme ins Blut ist Traubenzucker besonders gut geeignet zum Ausgleich einer Unterzuckerung. Siehe auch Jubin.
 
 
Übergewicht
Übergewicht kann eine Ursache des Diabetes bei der Katze sein. Zu dicke Tiere sollten auf Diät gesetzt werden. Aber Vorsicht, das Abnehmen muss langsam geschehen, sonst gibt es gravierende Leberprobleme.
 
 
Unterzucker
Von Unterzucker bei der Katze (Fachbegriff: Hypoglykämie) spricht man bei einem Blutzucker deutlich unter 50 mg/dl. Normalwerte der Katze sind 50 - 100 mg/dl und etwas höher.
 
 
Verzögerungsinsulin
Damit Insuline länger wirken, wird ihnen eine Verzögerungssubstanz beigemischt. Das Insulin wird dadurch langsamer aus dem Unterhautfettgewebe in die Blutbahn abgegeben. Es lassen sich Insuline mit mittlerer und solche mit sehr langer Wirkungsdauer herstellen.
 
 
w/d
Diätfutter von Hill´s zur Gewichtsabnahme, bei Diabetes und Verstopfung. Hoher Ballaststoffanteil.
 
 
Xobaline
Methylcobalamin ( B12-Derivat)  der Firma Lifelink zur Behandlung der Diabetischen Neuropathie.
 
 
Zucker
Im Volksmund ist »Zucker« die Kurzbezeichnung von Zuckerkrankheit, also Diabetes mellitus.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Alle Informationen beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen und geben meine persönliche Meinung wieder. Ich bin kein Tierarzt und übernehme keinerlei Haftung. Bitte sprecht die Therapie der Katze mit eurem Tierarzt ab. Jedes Kopieren, Einspeichern in automatisierte Dateien und Weiterverwenden der Texte und Bilder ist nur mit meiner Erlaubnis zulässig. Zuwiderhandlungen werden verfolgt. Helga Schoolmann