Startseite

Impressum

Disclaimer Datenschutz

Katzendiabetes- Allgemeines

Hometesting

Unterzuckerung

Somogyi-Effekt

Ketone u. Ketoazidose

Urinprobe

Neuropathie

Futter-Infos

Füttern mit Spritze

Ergänzungs-Futtermittel

Insulinresistenz

Lebensqualität

Zu Insulin und Spritzen

Caninsulin

Lantus

Levemir

Rinderinsulin

Folgekrankheiten 1

Folgekrankheiten 2

Durchfall und Erbrechen

Hyperthyreose

Cortison-Diabetes

Zahnfleisch- und Zahnprobleme

Morbus Cushing

Akromegalie

Glossar

Gästebuch

Forum

Kontakt


Diabetes bei Katzen
 
Allgemeines
 
Wichtige Anmerkung: Alle  Seiten meiner HP über Katzendiabetes geben  nur Informationen bzw. Erfahrungen  weiter  und ersetzen  nicht die Beratung und Behandlung durch den Tierarzt.
 
 
 
 
Neu ab Juni 2012: Eine sehr informative TA-Seite!
 
 
 
 
 
 
 
Doch nun zu  uns:
 
Als unser Kater Clyde im August 2001 mit Diabetes diagnostiziert wurde, dachten wir zuerst, das war´s denn wohl. Wie sollten wir es schaffen, ein diabetisches Tier zu versorgen. Würde sein Leben nicht nur eine Qual sein? Clyde, damals gerade 7 Jahre alt, war ein Bild des Jammers:
 
Tag und Nacht durstig, saß er zum Teil in der Badewanne und trank dort aus dem Hahn, der ständig tropfen musste, dann wieder wanderte er zur Katzentoilette, um sich zu erleichtern, ständig bettelte er um Futter und nahm trotzdem furchtbar ab.
 
 
Unterdessen weiß ich längst, dass Diabetes bei Katzen kein Todesurteil ist. Im Anfang ist zwar alles überwältigend, die vielen Informationen, die auf einen einstürmen und die man erst einordnen muss, der Gedanke daran, dass man seinem  Tier  Insulin spritzen muss, die Sorge, ob man das alles  in den gewohnten Tagesablauf einbauen kann.
 
Ich surfte durchs Internet und fand viele wichtige Informationen, die ich zum Teil für eine Freundin aus den USA aus dem Englischen ins Deutsche übersetzte und hier in Kurzform wiedergeben möchte.
 
Grundsätzlich muss ich dazu sagen, dass ich kein Tierarzt bin. Ich gebe hier nur Informationen wieder und kann keine Behandlungsvorschläge machen.
 
Das Einstellen mit Medikamenten (Tabletten  oder Insulin) erfolgt nur durch den Tierarzt. Bei Komplikationen und Fragen jeglicher Art solltest du unbedingt deinen TA aufsuchen.
 
         
 
Clyde wenige Wochen nach der Diagnose
 
Ihm war  die Krankheit schnell nicht mehr anzumerken. Er stromerte durch die Gegend wie eh und je. Bald hatte er sein altes Gewicht wieder, fraß gut und sein Fell glänzte. 9 Jahre hat er mit dieser Krankheit gelebt, sie hat seine Lebensqualität nicht beeinträchtigt. Er starb an Krebs im Alter von über 16 Jahren. Mit dem Diabetes hatte das nichts zu tun.
 
 
Also fass auch du Mut und behandle dein Tier. Es geht nicht von heute auf morgen, du brauchst viel Geduld und musst manchmal Rückschläge in Kauf nehmen, aber es ist machbar, und deine Katze wird es dir danken!
 
Nun zu den Informationen
 
1. Allgemeines über Katzendiabetes
 
Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung. Der Körper ist nicht mehr in der Lage, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Diese Kontrolle ist Aufgabe des Insulins, das in der Bauchspeicheldrüse in den Langerhans-Inseln gebildet wird. Der Körper braucht als Energiequelle ständig Glukose. Die Aufgabe des Insulins ist, grob gesagt, beim Transport der Glukose in die Körperzellen behilflich zu sein.
 
Ohne Insulin gelangt die Glukose also nicht dahin, wo sie gebraucht wird. Die „Zelle” bleibt unversorgt, obwohl im Blut eine Unmenge von Glukose zirkuliert. Darum ist das Tier ständig  hungrig,  frisst mehr als gewöhnlich und nimmt trotzdem ab. Denn der unversorgte Körper greift jetzt auf Reserven zurück, gespeichertes Fett und Protein.
 
Der Körper entledigt sich der unerwünschten Glukosemengen im  Blut über die Nieren. Dafür benötigt er zusätzlich Wasser. Darum ist die diabetische Katze dauernd durstig und trinkt oft Unmengen von Wasser.
 
Dies wiederum bewirkt enorme Ausscheidungen an Urin. Eine Zuckerkatze uriniert viele Male am Tag. Manchmal schafft sie es nicht mehr bis zum Katzenklo und verrichtet ihr „kleines Geschäft”, wo sie geht und steht.
 
Somit hätten wir die 4 wichtigsten Anzeichen für eine Diabeteserkrankung:
 
a) übermäßige Wasseraufnahme
b) übermäßiges Urinieren
c) ständiger Hunger
d) Gewichtsabnahme trotz guter Futteraufnahme
 
Bei fortgeschrittener Erkrankung fällt den Katzenhaltern auch Appetitmangel (Anorexie),  apathisches Verhalten und Erbrechen auf. Manche Katzen zeigen eine Schwäche in den Hinterbeinen, die sich beim Laufen und Springen bemerkbar macht (diabetische Neuropathie). Statt einer vermuteten Arthrose wird dann beim TA oft die Diagnose Diabetes Mellitus gestellt.
 
 
 
Es gibt verschiedene Diabetes-Typen:
 
Typ I: Die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse, dort wo das Insulin hergestellt wird, sind oder werden allmählich zerstört. Die abgegebene Insulinmenge verringert sich ständig oder findet gar nicht mehr statt.
Dieser Typ ist bei der Behandlung immer insulinabhängig.
 
Typ II: Im Körper zirkuliert zwar jede Menge Insulin, aber die Aufnahme durch die Körperzellen ist gestört. Sie werden gegen das Insulin resistent. Typ II kann insulinabhängig sein oder auch nicht, je nach Schweregrad.
 
Es gibt auch die Form eines vorübergehenden (transienten) Diabetes. Man nimmt an, dass die insulinproduzierenden Beta-Zellen geschädigt sind,  was allerdings nur dann offenkundig wird, wenn z.B. eine andere Erkrankung zu Insulinresistenz führt. So entsteht eine Hyperglykämie , die ihrerseits zusätzlich die Beta-Zellen unterdrückt (Glukosetoxizität). Durch eine rechtzeitige Behandlung der Hyperglykämie bzw. durch das Verschwinden der Insulinantantagonisten (z.B. Cortison) kann der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt werden. (Quelle: Horzinek 2003, S. 569)
 
 
Der Insulinbedarf dieser Tiere steigt oder fällt. Manchmal ist gar keine Insulingabe mehr notwendig. Es kommt zu einer Remissionsphase. Auf Englisch nennt man diese Form des Diabetes spaßeshalber auch „honeymoon". Diese Katzen sollten durch Hometesting  besonders sorgfältig überwacht werden. Durch zuviel Insulin können gerade sie in eine Unterzuckerung hineingespritzt werden. Ein Tier auf einem Honeymoon bleibt jedoch latent Diabetiker und sollte weiterhin sorgfältig kontrolliert werden, weil der Diabetes jederzeit zurückkehren kann, schon eine kleine Infektion kann die Blutzuckerwerte wieder hochschnellen lassen und eine erneute Insulinbehandlung nötig machen.
 
Das gleiche gilt für die Lipotoxizität. Hohe Fettsäurespiegel verschlechtern die Blutzuckereinstellung.
 
 
Sekundärer  Diabetes entsteht oft als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen wie z. B. Pankreatitis, Harnwegsinfektionen, Schilddrüsenüberfunktion, Zahn- und Zahnfleischerkrankungen, Tumore, Verabreichung von Glukokortikoiden (Cortison) oder Progestagenen (zwecks Unterdrückung der Rolligkeit). Solange das Grundübel nicht beseitigt ist, lassen sich diese Tiere nicht oder nur schwer einstellen.
 
 
 
Die Gründe für eine Erkrankung an Diabetes sind somit vielfältig und im Einzelfall sicher nicht leicht zu erkennen.
 
 
Eine Autoimmunerkrankung der Bauchspeicheldrüse kann die Ursache sein.
 
Das Alter der Katze spielt eine Rolle. Die meisten diabetischen Katzen erkranken, wenn sie über 6 Jahre alt sind. Es gibt hier aber auch Ausnahmen.
 
Kastrierte Kater sind anfälliger für Diabetes.
 
Übergewicht spielt eine entscheidende Rolle. Eine übergewichtige Zuckerkatze sollte man auf eine vorsichtige Diät zwecks Gewichtsreduktion setzen. Vorsicht: Zu schnelles Abnehmen schädigt die Leber (Gefahr der hepatischen Lipidose)
 
Falsches Futter mit zuviel ungesunden Kohlenhydraten (Getreidesorten mit hohem glykämischen Index, Zucker und Karamell) kann eine Entstehung begünstigen. Achte deshalb auf eine katzengerechte, gesunde Ernährung! Die natürliche Ernährung einer Katze sind kleine Beutetiere, die bestehen überwiegend aus Proteinen und Fett und nur zum ganz geringen Anteil aus Kohlenhydraten.
 
 
 
 
Bei einer  Behandlung mit cortisonhaltigen Medikamenten wurde als Folgekrankheit Diabetes beobachtet. In vielen dieser  Fälle zieht sich dieser sekundäre Diabetes wieder zurück. Wir haben bei uns im Forum eine ganze Reihe Fälle, in denen durch eine kurze Insulinbehandlung mit ganz wenig Insulin die vorübergehend "stotternde Bauchspeicheldrüse" wieder voll funktionsfähig wurde. Diese Tiere sind jetzt wieder insulinunabhängig.
 
Auf dieser HP befindet sich  eine Seite zu  Cortison-Diabetes.
 
Vor einer Behandlung auf Diabetes sollte unbedingt auch eine Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) ausgeschlossen werden. Die Symptome sind ähnlich.
 
Überhaupt ist es sehr wichtig, Ursachenforschung zu betreiben. WARUM hat das Tier Diabetes bekommen? Man sollte sich nicht damit zufriedengeben, nur Insulin zu spritzen, evtl. Diätfutter zu verabreichen und das bis zum Lebensende des Tieres durchzuführen. Denn wenn es dem TA gelingt, die Ursache zu finden und zu beheben, ist Diabetes, früh genug behandelt, zu einem hohen Prozentsatz reversibel und zieht sich ganz zurück. Das Tier bleibt zwar latent Diabetiker und sollte weiterhin sorgfältig kontrolliert werden, aber die Insulinbehandlung kann oft über einen langen Zeitraum, wenn nicht sogar für immer, ausgesetzt werden.
   
**************************************
 
Die Diagnose des Diabetes erfolgt beim Tierarzt. Dort wird dem Tier Blut aus der Vene entnommen und im Labor untersucht.
 
Anhand des Blutzuckerwertes und vor allem anhand des Fruktosaminwertes kann der Tierarzt die Diagnose stellen. Der Fructosaminwert ist ein Langzeitwert der letzten 2-3 Wochen. Er ist durch Stress nicht zu beeinflussen. Katzen neigen nämlich beim Tierarzt zu einer Stresshyperglykämie, d. h. sie haben dort stressbedingt Glukosewerte, die sie zu Hause nicht annähernd haben. Schon bei ganz gesunden Katzen kann der Zuckerwert weit über 200 mg/dl steigen, bei kranken, nicht-diabetischen Katzen sogar noch viel höher.
 
Wichtig: An einem einzelnen hohen Glukosewert lässt sich deshalb kein Diabetes diagnostizieren.
 
Bitte achte deshalb bei der Erstdiagnose darauf, dass dieser Fructosaminwert unbedingt mitbestimmt wird. An ihm lässt sich auch die Schwere des Diabetes  ablesen. Dafür muss das Blut an ein Labor geschickt werden. Bei späteren Messungen kannst du dann sehen, ob der Fructosaminwert sich verbessert. Er sollte unter 390 mg/dl bzw. 340 mg/dl liegen, je nach Labor.
 
Durch eine falsche Insulinbehandlung zu Beginn der Diagnose (zu hohe Anfangsdosierung und folgende Gegenregulation mit hohen Zuckerwerten) steigt auch der Fructosaminwert an. Leider wird dann oft die Insulindosis erhöht, statt reduziert und bald gilt das Tier als uneinstellbar, als insulinresistent. Lies dazu mehr auf den Seiten über den Somogyi-Effekt und auch der Seite Insulinresistenz, die bei Katzen übrigens sehr selten ist.
 
Die Diabetesbehandlung erfolgt durch Tabletten  oder weitaus häufiger mit Insulin. Viele diabetische Katzen sprechen  nicht erfolgreich auf die Tabletten an. Ein Versuch lohnt sich wirklich nur in unkomplizierten Fällen. Der Wirkstoff der Tabletten kann die Leber belasten oder im Körper kumulieren und zu einer Unterzuckerung führen. Außerdem machen die meisten Katzen bei der Verabreichung von Tabletten mehr Theater, als wenn sie eine oder zwei Spritzen täglich bekommen. An das Messen und Insulinspritzen gewöhnen Katzen sich erstaunlich schnell. Clyde holte sich oft seine Spritzen zur gewohnten Zeit ab.
 
Wenn Insulingaben notwendig sind, bestimmt der Tierarzt die Anfangsdosis. Sie sollte nicht zu hoch gewählt sein (siehe dazu die Seite über Somogyi), und der Blutzuckerwert sollte in der Einstellungsphase regelmäßig kontrolliert werden. Der Körper muss sich erst an das Insulin gewöhnen. Es empfiehlt sich, eine Erhöhung der Dosis erst nach mehreren Tagen (7-10 Tage) vorzunehmen.
Wenn jedoch Ketone auftreten, ist Gefahr im Verzug, dann wird die Dosis früher geändert.
 
 
Tierhaltern, die Caninsulin verwenden, dem einzigen bisher zugelassenen Insulin für Tiere in Deutschland, empfehle ich dringend die Seiten über Caninsulin dieser HP oder die Caninsulin-Seiten der Firma Intervet, www.caninsulin.de. Gerade bei diesem Insulin beobachten wir oft viel zu hohe Anfangsdosierungen, womit das Scheitern der Behandlung eingeleitet wird. In der Regel reichen für den Anfang der Behandlung 0,25 IE pro kg Körpergewicht aus, und das zweimal täglich. Dabei sollte bei übergewichtigen Katzen das Idealgewicht als Ausgangspunkt gewählt werden, um eine Überdosis zu vermeiden. Diese niedrige Anfangsdosierung wird dann nach Bedarf in kleinsten Schritten angepasst. Nur bei Unterzuckerung muss sofort drastisch reduziert werden.
 
Zur Startdosierung unter Caninsulin- wichtige Infos
 
 
 
INFO: Wenn Caninsulin nach einiger Zeit der Behandlung nicht greift und die Werte zu hoch oder zu schwankend bleiben, kann jeder TA auf ein Insulin aus der Humanmedizin "umwidmen". Wir haben im Laufe der Jahre sehr gute Erfahrungen mit Lantus und Levemir gemacht.
 
Rinderinsulin, das früher gerne eingesetzt wurde, kann in Deutschland nicht mehr bezogen werden.
 
****************
 
Insulineinstellung ist eine Gratwanderung!
 
Dem Körper muss so viel Fremdinsulin zugeführt werden, dass er die Nahrung verwerten kann, und es gilt, sich langsam an die richtige Menge heranzutasten. Zwei Gefahren drohen: eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) durch zu viel Insulin oder aber eine Überzuckerung (hyperosmolares Koma, Ketoazidose) durch zu wenig Insulin. Bei der Unterzuckerung sind die Blutzuckerwerte bedrohlich niedrig, bei der Überzuckerung bedrohlich hoch. Sowohl Unterzuckerung als auch Überzuckerung können lebensbedrohlich sein.
 
 
Wichtig ist die regelmäßige Kontrolle des Blutzuckers vorm  Spritzen (PRE), aber auch während des Tages, denn man muss wissen, was die Insulindosis bewirkt. Das sieht man am niedrigsten Zuckerwert des Tages, am sogenannten Nadir.  Nach ihm richtet sich die Dosierung, dieser Wert sollte nicht unter 100 mg/dl fallen. Unter Caninsulin erwartet man ihn nach ca. 4-5 Stunden.
 
An dieser Stelle möchte ich  auf Hometesting (auch Home- oder Heimmonitoring genannt)  hinweisen. Mit einem normalen Glukometer aus dem Humanbereich wird zu Hause  der Blutzucker gemessen. Das ist für das Tier leichter zu ertragen als die stressigen Messungen beim TA, und für den Tierarzt sind die so gemessenen Werte eine wertvolle  Hilfe. Hometesting gibt Sicherheit und tut dem Tier nicht weh, wie viele meinen. Es ist in Deutschland noch nicht bei jedem TA bekannt, aber es lohnt sich, ihn darauf hinzuweisen. Ein fortschrittlicher Arzt wird sich gerne  damit befassen. Verbieten kann er es nicht!
 
Update: Es gibt mittlerweile Glukometer speziell für Tiere. Wer daran interessiert ist, sollte seinen TA fragen. Leider sind die Teststreifen auf Dauer recht teuer. Lies dazu bitte auch
 
http://www.katzendiabetes.info/hometest.php#6
Die richtige Reihenfolge ist:
1. Blutzucker messen
2. Füttern
3. Insulin spritzen
 
 
 
Das Insulin vor der Fütterung zu geben, ist nicht ungefährlich, da man sich nie sicher sein kann, ob das Tier  überhaupt frisst und auch genug. Wenn das Insulin OHNE oder mit ZU WENIG Futter wirkt, kann ein dramatischer Absturz der Werte erfolgen.
 
 
 
Manch ein Tierhalter denkt darüber nach, ob er seine an Diabetes erkrankte Katze nicht lieber einschläfern lassen soll, vor allem, wenn sie schon in einem fortgeschrittenen Stadium ist und eventuell an Ketoazidose (Überzuckerung) erkrankt ist. Das ist eine schwere Zeit und die Behandlung nicht billig.
 
 
Ich kann aber nur jedem raten, zumindestens eine Behandlung zu versuchen. Ich sage es noch einmal:
 
 
Diabetes ist für Katzen kein Todesurteil!!!
 
 
Katzen sind zähe Tiere und rappeln sich erstaunlich oft wieder hoch. Das Ziel der Behandlung sind nicht einzelne gute Glukosewerte, sondern dass das Tier wieder Lebensqualität bekommt, indem die oben erwähnten Symptome gestoppt werden. Wenn das übermäßige Trinken und Urinieren gestoppt ist, das Tier nicht zuviel und nicht zu oft uriniert, wenn der Heißhunger nicht mehr auftritt, sondern die Nahrungsaufnahme sich wieder normalisiert, wenn das Körpergewicht sich im erwünschten Bereich konstant hält, wenn das Tier sich benimmt wie eine gesunde Katze und nicht apathisch wirkt, wenn das Fell in Ordnung ist und glänzt, dann gilt es als gut eingestellt.
 
 
Dazu gehören natürlich Zuckerwerte in einem vertretbaren Rahmen (siehe Seite Hometesting) und die regelmäßige Kontrolle des Fructosaminwertes und anderer wichtiger Werte wie Nieren- und Leberwerte durch den Tierarzt.
 
 
Bei vielen Katzen ist bei richtiger Anfangsbehandlung inklusive Hometesting und Ketonmessung (möglichst im Blut) eine Remission (Honeymoon) möglich, das Tier ist oft nach kurzer Insulinbehandlung wieder insulinfrei. Im Laufe der vielen Forumsjahre haben wir unzählige Remissionen erlebt, du kannst es in diesem Unterforum nachlesen.
 
 
Erstinfos zum Ausdrucken oder Abspeichern
 
 
 
 
 
Achtung: Link zum Downloadbereich im ehemaligen Forum Katzendiabetes
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Alle Informationen beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen und geben meine persönliche Meinung wieder. Ich bin kein Tierarzt und übernehme keinerlei Haftung . Bitte sprecht die Therapie der Katze mit eurem Tierarzt ab. Jedes Kopieren, Einspeichern in automatisierte Dateien und Weiterverwenden der Texte und Bilder ist nur mit meiner Erlaubnis zulässig. Zuwiderhandlungen werden verfolgt. Helga Schoolmann